Mannschaftsbesprechung

Mittwoch, 18. März 2009

Noch ein Nachbericht zum Treffen zwischen Alemannia Aachens Fans und Spielern

Und zwar beim Kartoffelkäferblog. Kollege klenkes war wohl vor Ort und beschreibt tatsächlich das, was ich gemutmaßt hatte, aber eigentlich nicht wahrhaben wollte: die sportliche Abteilung ist sich dessen anscheinend gar nicht bewusst, dass sie gar nicht immer gewinnen oder gar sofort aufsteigen muss... Zitat aus dem Blog drüben: "Die Spieler waren überrascht als sie hörten, dass eine Niederlage verziehen wird wenn man wenigstens kämpft (da muss man als Fan die Augenbraue aber stark hochziehen)." Eigentlich unfassbar. Da hat man sich nicht nur als Mannschaft falsch eingeschätzt, sondern auch das Aachener Publikum. Kann es sein, dass wir seit dem Bundesligaabstieg ein Missverständnis vorliegen haben?

Wie dem auch sei, sehr lesenswert, der Artikel drüben. Von einem aus dem Kader verbannten Kapitän Lehmann, der die Eier in die Hand nimmt und Klartext redet, von einem Trainer Seeberger vermeintlich mit Kommunikationsproblemen, von einem Torwarttrainer, dem der Kragen platzt. Eigentlich insgesamt ein gutes Bild einer dynamischen Einheit, die sich mit sich selbst auseinanderzusetzen weiß. Eigentlich. Man darf gespannt sein auf den Auftritt in Mainz.

[UPDATE 19.03.]
kicker online dazu.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Hinrundenbilanz 08/09

Diese Bilanz wird wahrscheinlich etwas länger ausfallen. Denn die paradox anmutende Geschichte des Kalenderjahres 2008 scheint eine zu sein, die ihre Wurzeln immer noch im Abstieg aus der Bundesliga hat. Ich glaube, wir haben eine Mannschaft, die nicht weiß, wo sie hingehört und arge Probleme hat, sich selbst einzuschätzen - positiv wie negativ. Interne und externe Vorgaben, interne und externe Erwartungen und kaum mal eine Konstante. Die vorletzte brach mit Schmadtke weg, die letzte mit dem Tivoli am Ende der Saison. Aber eins nach dem anderen...


Die Mannschaft
Tja, davon abgesehen, dass mich die Hinrunde wegen der hier andauernden Probleme mit dem Server und den Graphiken nervt, gibt es natürlich noch andere Dinge, die Alemannia betreffend, die nicht ganz astrein verliefen. Wurde vor einiger Zeit noch versucht, den Eindruck zu vermitteln, der Fußball der Alemannen sei Geschmackssache, offenbarte das letzte Spiel der Hinrunde die traurige Wahrheit.
Vorab: auch ich hatte mich nach dem Spiel gegen die Löwen gefreut, auch ich hatte den Eindruck gewonnen, da sei Feuer in der Mannschaft, Leidenschaft, Geist. Wie nach so einigen anderen Spielen: gegen Mainz spielte man hervorragend auf, Freiburg wurde zurecht geschlagen, Koblenz und Osnabrück glücklich, aber im Stile einer - na ja - Spitzenmannschaft, die sich (unerklärliche und unnötige) Durchhänger erlauben kann und im richtigen Moment eiskalt zuschlägt. Doch auf die gesamte Hinrunde gesehen? Nada.
Der verletzte Kapitän bringt es auf den Punkt: die Gegner vor Augsburg seien Fallobst gewesen. Gemeint sind wohl die letzten sechs, gegen die allesamt nicht verloren wurde. Allerdings waren die beiden darunter befindlichen Unentschieden (Lautern und Oberhausen) durchaus glücklich. Genauso wie die bereits erwähnten Siege gegen Koblenz und Osnabrück. Gut, eine Spitzenmannschaft braucht schonmal das Glück, das sie sich aber eigentlich erarbeiten kann. Woher das in unserem Fall kommt, bleibt zumeist schleierhaft. Zumeist, denn es gab auch gute Spiele, verdient gewonnene Vergleiche und gar eine beinahe überlegen geführte Partie. Umso unverständlicher die mies und oft blutleer gespielten Matches. Wirklich alles nur Fallobst?


Der Trainer
Über die ganze Zeit schwelt das gespannte Verhältnis zu Jürgen Seeberger. Auf mich machte er einen sachlichen und kompetenten Eindruck, was aber offenbar gar nicht das Problem ist. Erfolgreich spielt die Mannschaft, seit Seeberger verantwortlich ist; man wird auch nicht müde, diese Tatsache ständig zu betonen. Richtig ist, dass es bei den gezeigten fußballerischen Leistungen ein Wunder ist, dass wir auf dem fünften Platz stehen. Richtig und nicht von der Hand zu weisen ist aber auch, dass wir gefühlt um den Abstieg spielen. Als Zuschauer und Fan vertraut man der Mannschaft während eines Spiels nicht - die Mannschaft traut sich ja selbst nicht. Jedes gewonnene Spiel hatte den faden Beigeschmack des "na, da ham wir aber Glück gehabt!", nimmt man mal jenes gegen Mainz raus, das vollkommen verdient gewonnen wurde. Aber dieser Sieg ging im Komödiantenstadl um die Personalie Schmadtke unter. Ist das der Fluch des Teams? Klingt pathetisch, aber da spielen sie einmal richtig gut und keiner registriert das. Ansonsten gibt es immer nur auf die Mütze. Profis dürften eigentlich nicht die Lust verlieren...
Wie dem auch sei, die Siege fühlen sich schmeichelhaft an, die Niederlagen verdient, weil logisch, betrachtet man die schmeichelhaften Siege. Auch das kann an einer Mannschaft knabbern. Aber da sind wir schon beim Symptom und noch gar nicht bei der Ursache. Und die ist ja erfahrungsgemäß unauffindbar.
Da sind lediglich die Fakten, die nur Spekulationen zulassen: die Art und Weise der Demissionen verdienter Spieler etwa, die nicht unbeobachtet an der Mannschaft vorbei gegangen sein dürfte. Anstatt dem einen einfach zu sagen, dass man nicht mehr mit ihm plane und er sich um einen neuen Verein bemühen solle, werden ihm gleich Parkplatz und Kleidung weggenommen, bis der Kapitän einschreitet und verhindert, dass besagter Spieler überhaupt nicht mehr mittrainieren darf, der andere spielt sich selber aus der Startelf und wird von einem Spieler ersetzt, der jetzt, ein paar Monate später, ebenfalls gar keine Rolle mehr spielt, schon gar nicht auf dieser Position. Ein Ersatz ließ sich bis heute innerhalb des Teams nicht finden. Beide Ex-Spieler wurden bis heute nicht verabschiedet. Gut, damit hat der Trainer wenig zu tun, außer, das geschieht auf ausdrücklichen Wunsch der Spieler selbst. Nun ja, Spekulationen, stream of consciousness. Man macht sich halt Sorgen. Dazu das Gemunkel, die Mannschaft sehe diese Maßnahmen als Versuch des Trainers an, sich Respekt zu verschaffen. Als Fehlversuch, wohlgemerkt. Na ja, Gemunkel. Spüren kann die Auswirkungen dieses ganzen Gespinstes aber auch Seeberger selbst. Dazu noch die Aussagen des neuen Sportdirektors Andreas Bornemann, die die Situation nicht unbedingt entspannter werden lassen, er habe aus der Ferne spüren können, dass das Vertrauen in Seeberger nicht uneingeschränkt ist...


Der Sportdirektor
Als wäre das alles nicht genug, werden wir Zeugen der überraschend lange unter der Decke gebliebenen Provinzialität unserer Alemannia: der Fall Schmadtke. Verschiedene Gerüchte ranken sich um den Tag des Mainz-Spiels, als Jörg Schmadtke wohl frühzeitig die Nachricht preisgab, er werde seinen Vertrag nicht verlängern. Alle haben aber die gleiche Tendenz: Schmadtke hatte die Schnauze voll von den zuvor geführten "Gesprächen". Aus welchem Grund auch immer; schließlich sollte offiziell alles aufgearbeitet werden, was sich so angestaut hat. Irgendwie ist das ja auch gelungen. Der Druck ist zumindest aus dem Verhältnis Alemannia/Schmadtke raus. Was jetzt wie gelaufen ist, wer wen hinhalten wollte und wer sich nun als Sieger sehen kann, all das wird uns wohl auf ewig verborgen bleiben. Schmadtke meldete sich zwar nochmal, wirkliche Neuigkeiten erzählte er aber nicht.


Der Tivoli

Die letzte Saison am ge- und beliebten Tivoli und der damit verbundene "Druck", den wir uns selber machen, sind bei der ganzen Diskussion bisher außen vor gelassen worden. Zurecht? Ist es eher Motivation oder Hemmniss die letzten Spiele vor solch einer Kulisse in dieser Legende von Stadion zu spielen?
Fakt ist, dass das Ding bald weg ist. Das neue Stadion (ein interessanter Link ist dieser hier!) nimmt bereits imposante Formen an.
Der allgemeinen Stimmung im und ums Stadion täte ein Aufstieg sicherlich gut: die Skeptiker und Kritiker mit einem halb gefüllten Stadion in Liga 2 durch Überzeugung zum Schweigen zu bringen, dürfte ein Ding der Unmöglichkeit sein. Ebenso steht es aber derzeit um eben solch einen Aufstieg, zu durchwachsen waren die Auftritte insgesamt in der Hinrunde. Steigt also schon die Angst vor dem "neuen" Rasen, vor der "neuen" Kulisse, der "neuen" Stimmung? Ich muss ehrlich sagen, dass mir schon ein wenig mulmig ist...


Das Fazit
Es müssen überzeugende Ergebnisse her. Überzeugend nicht nur für die Fans, sondern auch für die Mannschaft selbst. Damit sie sich selbst einzuschätzen weiß. Was können wir, was können wir uns zutrauen? Der Trainer muss sie überzeugen können, was wohl bisher nicht ganz so funktioniert hat. Wie gesagt, die Ansätze Seebergers gefallen mir eigentlich. Bei der Umsetzung scheint es jedoch zu hapern. Warum? Man weiß es nicht. Davon abgesehen ist mit Jörg Schmadtke ein großer Fürsprecher Seebergers weg; der Trainer sieht sich nun der Skepsis des Vorstands (so sieht es jedenfalls nach Außen hin aus) schutzlos ausgeliefert. Berechtigt? Jein. Den Aufstieg kann man so nicht wirklich verlangen, Euphorie aber bei den gezeigten Leistungen insgesamt wohl auch nicht. In Augsburg hatte man die Chance, auf einem Aufstiegsplatz zu überwintern - die abgelieferte Leistung war jedoch blanker Hohn ob eben dieser Chance. Unbegreiflich. Kommt jetzt nicht langsam Konstanz in die Truppe, hat Seeberger wohl einen immer schwereren Stand. Gespannt darf man auf Bornemanns Einschätzung des Trainers und des Kaders sein.


Einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2009 wünscht

das Blog M

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Blog M wünscht frohe Weihnachten!

Ein besinnliches Fest allen! Genießt die Ruhe, solange es geht...

Hohoho!

Montag, 6. Oktober 2008

Holtby erneut bei der U19

Youngster Lewis Holtby kam nach dem Spiel gegen St. Pauli gar nicht erst zurück nach Aachen, sondern flog über Luxemburg sofort nach Trier, wo die U19 ihr Quartier aufgeschlagen hat. Holtby bereitet sich dort auf seine ersten Pflichtspiele mit der Nationalmannschaft vor. In der EM-Qualifikation geht es in Trier zunächst gegen Luxemburg (Do, 20:15h), am Samstag gegen Litauen Salmrohr, 15:30h) und schließlich gegen die Niederlande (Di, Trier, 18h).

Viel Glück Lewis!

Lukasz Szukala für zwei Spiele gesperrt

Weil eine Absicht, den Ball zu spielen zu erkennen war und der gefoulte Gegenspieler ohne ärztliche Behandlung weiter spielen konnte, verhängt der DFB für die rote Karte Szukalas im Spiel gegen St. Pauli die Mindeststrafe von zwei Spielen. Seltsam nur, dass in der Begründung das Foul gar nicht mehr wie eines klingt...

Lukasz Szukala fällt somit gegen Mainz und Fürth aus.

Dienstag, 29. Juli 2008

Heini bleibt Kapitän

Alemannia Aachens alter und neuer Kapitän heißt Reiner Plaßhenrich. Die Wahl, die Trainer Seeberger der Mannschaft überließ fiel erneut auf den 31jährigen Mittelfeldspieler.
Seeberger zeigt sich genauso begeistert, wie der stolze Plaßhenrich. Ein gutes Zeichen sowohl von der Mannschaft, als auch vom Trainer, bedenkt man, dass Heini angeblich derjenige war, der in Sachen Klitzpera/Seeberger interveniert hatte. Vertreter sind Straub und Lehmann. Die Hierarchie scheint zu stimmen...

Mittwoch, 11. Juni 2008

Die Saison 2007/08 - Ein Rückblick. Oder Vorblick?

Die vergangene Saison wird allgemein und nicht ganz unberechtigt als verkorkst, vergeigt oder verschwendet bezeichnet. Ein namhafter Trainer wurde verschlissen, ein Torwart, der mal Aufstiegsheld war, letztlich unter Tränen verabschiedet, ein in der Form lange nicht gekanntes Gefühl von Ohnmacht re-etabliert, eine Mannschaft umgekrempelt. Doch was lernen wir daraus?

Zum einen, dass der direkte Wiederaufstieg eigentlich von vorneherein Quatsch war: an der Geschichte mit dem "Anderthalbligist" ist tatsächlich was dran. Schließlich war es vor allem der Teamgeist, der die Mannschaft zu Höchsleistungen beflügelte und in die Bundesliga katapultierte. Na klar, nicht unverdient und basierend auf den Erfolgen der Vorjahre, aber davon auszugehen, dass wir nun dauerhaft dabei sind, war verwegen. Denn die spärliche Bundesligaerfahrung war und ist nicht von der Hand zu weisen; nicht im mannschaftlichen Bereich, nicht Führungsbereich. Schlimm ist das nicht, eher schade, aber auch logisch, auch wenn der Abstieg in der Form unnötig war. Wichtig ist einzig und allein, sich zu festigen, als Team zu wachsen und sich zu konsolidieren, sportlich, finanziell, egal in welcher Liga. Der Rest kommt von allein. Dass es nach Jahren des sportlichen Höhenflugs auch mal Rückschläge geben wird, muss man einkalkulieren. Die Tatsache, wie man damit umgeht, ist genau das, woran man wächst oder eben zerbricht.

Daraus folgt, dass man zum anderen lernen könnte, dass die abgelaufene Saison eben nicht vollends umsonst war, sondern die Chance birgt, sich wieder auf beide gesunden Beine zu stellen und standhaft zu werden. Auch wenn das einige Veränderungen und Neuerungen mit sich bringen wird...
Ebbe weg, Klitze weg(?), Reghe weg... Mit einer Mischung aus Naivität und Idealismus sehe ich diese Tatsache als ein traurige an und habe irgendwie das Gefühl, dass es das war. Eine Ära geht zu Ende, ein bestimmter Abschnitt ist vorbei und Geschichte, alles, was jetzt kommt, ist neu. Klingt komisch, ist aber ähnlich wie das Gefühl, als damals mit Henri Heeren der letzte Aufstiegsheld den Tivoli verließ und das als völlig normaler und nur in einem Nebensatz erwähnter Transfer, ohne Fanfaren und Spalier, ohne akkurate Würdigung dieser historischen Tatsache. Hab' ich damals schon nicht verstanden, aber wie gesagt: Naivität und Idealismus. Wahrscheinlich sind das alles ganz normale Transfers, die Jungs verabschieden sich, denken gerne an die Zeit zurück und treffen sich ab und zu wieder in Aachen zum Essen. Oder ist das auch schon naiv?
Huch, mal wieder laut gedacht... Sorry! Aber ist es nicht tatsächlich so, dass hiermit die Ära des sportlichen Höhenflugs erstmal beendet ist? Pokalfinale, UEFA-Cup, Aufstieg... davon konnten wir zehren. Und jetzt? Beinahe wären wir in Abstiegsregionen gestolpert, die das alles ausgelöscht hätten. Sind wir aber nicht, wir sind aber eben auch nicht nach oben gestolpert. Jetzt gilt es, die positiven Erfahrungen der letzten Jahre zu nutzen, um sich wieder im oberen Drittel der 2. Liga (wo wir hingehören) zu etablieren, um sich zukünftig heran zu arbeiten an die ersten beiden Plätze, um gewachsen und gefestigt nach oben zu gehen.

Ein weiteres Indiz für das Ende eines langen Abschnitts ist der Stadionneubau. Tivoli kommt weg, Tivoli soll kommen. Alt gegen Neu. Am besten ohne große Wehmut und mit viel Vorfreude. Und am besten mit Hilfe der Fans. Das ist ein unendliches Thema - ist das gut, dass wir moderner werden, ist das schlecht, dass wir eine Kultstätte abreißen - zu dem man durchaus geteilter Meinung sein kann. Klar ist es schön, dass man hier keine "Arena" bekommt, sondern weiterhin den "Tivoli", aber er ist es nunmal nicht; klar, es geht uns Geld durch die Lappen, aber muss man dann den Fan schröpfen? Ich selbst weiß mittlerweile fast nicht mehr, was ich von dem Ganzen halten soll, nur soviel: letztens habe ich von einer Block M Nachbarin die doch einleuchtende Argumentation gehört, dass man ein Wirtschaftsunternehmen sei oder sich zumindest als ein solches etablieren möchte, indem man z.B. das Stadion erweitert/erneuert/neu baut, um wirtschaftlich mitzuhalten und in andere Regionen zu stoßen. Als Wirtschaftsunternehmen sei man aber in der naturgegebenen Pflicht, die nötigen Gelder ran zu schaffen und das nicht dem Fan zu überlassen...

Vorausblickend auf die Saison 2008/09 kann man von der vergangenen lernen, dass die Mischung stimmen muss. Die Mischung aus jungen, hungrigen Spielern und erfahrenen Drecksäcken, die auf dem Platz alles und jeden respektvoll zusammenscheißen können und manchmal müssen. Die vielzitierten "Typen" haben gefehlt, die die Mannschaft zusammenhalten können. Erik und Willi waren schon im Abstiegsjahr raus aus der Sache, Plaßhenrich zu lange verletzt. Ich bin mir nicht sicher, ob bei den Neuverpflichtungen (und die Personalplanungen scheinen damit abgeschlossen zu sein) Auer, Daun, Müller, Szukala, Lasnik und Achenbach ein solcher "Typ" dabei ist und ob man sich allein auf den arg gebeutelten Körper eines Plaßhenrich verlassen sollte.
Zudem muss man konstatieren, dass sich durch das große Umkrempeln der Mannschaft mit einigen gestandenen und beliebten Aachener Spielern (z.B. Klitze/Reghe) zumindest Jürgen Seeberger auf sehr dünnes Eis begibt. Läuft es nicht, werden die Rufe nach solchen Persönlichkeiten garantiert schnell laut werden, zusammen mit entsprechenden Vorwürfen. Da Jörg Schmadtke eng mit der Personalie Seeberger verknüpft ist, wird dann auch er - nach einigen personellen Rückschlägen, die durchaus mal vorkommen können - leider wieder eine Breitseite abbekommen.

Man kann also absolut behaupten, dass wir am Scheideweg stehen. Quo vadis, Alemannia? Langsam, aber stetig in ein großes Stadion, mit großer Stimmung und großen Spielen? Schnell und unaufhaltsam in ein gähnendes Loch, mit Unzufriedenheit und Wehmut? Wir wollen hier nicht alles schwarz malen. Sondern schwarz-gelb. Veränderungen können einen Neuanfang bedeuten, eine Erweiterung, Verbesserung. Man muss sich nur der Gefahren bewusst sein.
Nichts desto trotz freue ich mich auf die kommende Spielzeit. Die Karten werden neu gemischt, wir fangen bei Null wieder an - zumindest was die Mannschaft angeht. Oben mitspielen? Ich glaube ja. Aufstieg? Nein. Ist das schlimm? Für uns Fans wohl nicht...

Mittwoch, 14. Mai 2008

Alemannias Etat und Kader werden kleiner

Die gestrige Gesprächsrunde "time to talk" offenbarte Altes und Neues zur kommenden Saison. So wurde nochmals betont, dass der Name "Tivoli" mit rüber zum neuen Stadion genommen werden soll. Dieser Name und der Name "Alemannia" seien im Profifußball einzigartig und genau das Pfund, mit dem man wuchern solle und wolle. Finanziert werden soll das über den schon erwähnten Tivoli-Groschens. 1,50 soll das jeden Fan pro Spiel kosten. Wie gesagt, diskutabel, aber nicht unbedingt die schlechteste Lösung... Weiterhin soll der Spatenstich am kommenden Wochenende erfolgen; die Finanzierung stehe, in Sachen Parkhaus habe man sich geeinigt, der Bau könne beginnen.
Marius Ebbers erklärte nochmal, dass er nach drei tollen Jahren eine neue Herausforderung braucht und Hamburg nach Aachen eine schöne Stadt sei.

Fast neu war die Tatsache, dass der Saisonetat von 19 auf 17 Millionen Euro gekürzt werden muss. Weniger Fernsehgelder und Transfererlöse machten dies unabdingbar. Jürgen Seeberger will seinen Kader dementsprechend anpassen und plant mit 19 bis 20 Spielern, wobei noch einige Neuzugänge getätigt werden sollen - es wird also weiter aufgeräumt... Anscheinend aber nicht auf dem Posten des Sportdirektors: Einem Gerücht zufolge sollte Schmadtke aufgrund anhaltender Querelen mit dem Vorstand mit einem Wechsel nach Köln liebäugeln, wo er mit Volker Finke die Geschicke des Aufsteigers leiten solle. Zum einen dürfte Schmadtkes Kommentar dem ganzen den Wind aus den Segeln nehmen, Daums Bekenntnis zum FC dazu tut sein Übriges.

So sehen wir also neuen Zeiten entgegen, Umbrüchen und Veränderungen, mal groß, mal klein. Und aufgrund der Entwicklung unserer Alemannia mal wichtig und mal vermeintlich unvermeidlich. Ob Kader oder Stadion, ob ablösefrei oder Tivoli-Groschen, es gibt ganz schön was zu stemmen. Kriegen wir hin, oder?

Freitag, 9. Mai 2008

Timo Achenbach und die Ambitionen

Achenbach im Interview. Huch, müssen wir nächstes Jahr denn schon wieder aufsteigen?

Donnerstag, 17. April 2008

Kreuzbandriss bei Casper!

Schlimme Diagnose für Mirko Casper: das linke vordere Kreuzband ist gerissen und zieht eine monatelange Pause nach sich. Bleibt zu hoffen, dass Alemannia Aachens Defensiv-Allzweckwaffe schon zur Vorbereitung der nächsten Saison wieder fit ist. Alles Gute, Mirko!

Mirko Casper
Fällt auf unbestimmte Zeit aus: Mirko Casper reißt sich das Kreuzband

Saison 2008/09


Team 08/09



++Letztes Spiel:

So., 24.05.2009, 14:00h

Alemannia Aachen 4:0 FC Augsburg



++Nächstes Spiel:

So., 16.08.2009, 14:00h

TSV Alemannia Aachen -:- Alemannia Aachen



++ Tabelle 34. Spieltag:

Pos Verein Diff Pkte
1. Freiburg +24 68
2. Mainz +25 63




3. Nürnberg +22 60




4. Aachen +20 56
5. Fürth +14 56
6. Duisburg +20 55
7. Kaiserslautern +5 52
8. St. Pauli -7 48
9. Oberhausen -19 42
10. Ahlen -19 41
11. Augsburg -3 40
12. 1860 -2 39
13. Rostock -1 38
14. Koblenz -10 38
15. Frankfurt -13 38




16. Osnabrück -19 36




17. Ingolstadt -16 31
18. Wiesbaden -21 27



++ Team 06/07 (Bundesliga)
++ Team 05/06 (Aufstieg in die 1. Bundesliga, nach 36 Jahren Abstinenz)
++ Team 04/05 (UEFA-Cup)
++ Team 03/04 (DFB-Pokal Finale)
++ Team 98/99 (Aufstieg in die 2. Bundesliga, nach 9 Jahren Abstinenz)


Freie Sicht aus Block M

Leider scheinen sich die Probleme mit dem Server länger hinzuziehen, daher die Grafik-Armut hier... wir arbeiten dran und beschränken uns derzeit auf die Schrift. Amen.

In diesem Blog widmen sich Signor-Rossi und chrees aus dem Block M auf dem Würselner Wall des Tivoli dem aufregenden, ärgerlichen, erheiternden, skandalösen und liebenswert provinziellen Treiben rund um unseren geliebten Klömpchensklub TSV Alemannia Aachen 1900 e.V. Subjektiv und voreingenommen.

Zwischenrufe erwünscht!

Jedoch nehmen wir uns die Freiheit, jeglichen verunglimpfenden, gesetzeswidrigen oder uns in sonst einer Art nicht passenden Kommentar zu löschen. Anpfiff!

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